Heute reden wir mal ueber die ELFBAR 600 — eine E-Zigarette, die man benutzt und danach wegschmeisst. Klingt erstmal bequem, oder? Aber mal ehrlich: Das ist umwelttechnisch eine riesengrosser Suende. Und deswegen zeige ich dir heute Alternativen, die gar nicht viel teurer sind und dich langfristig sogar richtig Geld sparen.
Was steckt in so einer ELFBAR 600?
Klar, die Dinger bekommst du inzwischen an jeder Tanke und jedem Kiosk. Vorgeladen, vorgefuellt, Ding in den Mund und los. Aber mal abgesehen vom ganzen Verpackungsmuell besteht so ein Teil aus einem Metallrohr, einer Verdampfungseinheit, Watte im Kunststoffrohr, Mundstueck, Silikonkappe — und das Schlimmste: Da ist auch noch ein Akku drin, eine Mikrofonkapsel fuer die Zugsteuerung und Elektronik. Das alles schmeisst du jedes Mal in die Tonne, wenn du fuer 9 Euro so ein Ding kaufst. Das ist natuerlich bescheuert.
Die Alternativen: Podsysteme
Was ich dir stattdessen empfehle, sind sogenannte Podsysteme. Die haben alle so einen kleinen Plastiktank, den man befuellt und in einem kleinen Geraet nutzt. Kein extra Akku noetig — mit jedem Handy-Ladegeraet wieder aufladbar. Hier mal die Rechnung:
- Eine 10-ml-Liquid-Flasche kostet im Laden zwischen 3 und 5 Euro
- Das Geraet liegt bei ca. 20 Euro
- Zusammen also 23 bis 25 Euro — das entspricht etwa dem Preis von drei ELFBARs
- Aber: Mit einer 10-ml-Flasche kannst du fuenf Mal befuellen!
Wenn du also schon diese Woche drei bis vier Mal zum Kiosk gelaufen bist fuer diese Einwegdinger, wuerdest du hiermit schon Geld sparen. Und geschmacklich finde ich die alle staerker als das, was die ELFBAR bietet.
Von einfach bis komfortabel
Es gibt verschiedene Stufen: Einfache Pods ohne Knoepfe, bei denen du nur ziehst. Dann Geraete mit wechselbaren Coils — das ist noch mal eine Ecke oekologischer, weil du nicht jedes Mal das ganze Kunststoffteil wegschmeisst. Und dann gibt es Geraete mit Einstellmoeglichkeiten wie zum Beispiel einem Regler fuer den Zugwiderstand. Gerade nach dem Umstieg von der Zigarette will man das vielleicht ein bisschen strenger haben.
Fuer groessere Geraete mit Display, wo du die Leistung einstellen kannst und groessere Tanks hast, bist du bei 30 bis 40 Euro — musst dann aber nicht so oft nachladen oder nachfuellen.
Fazit
Ganz klar: Lass die Finger von den Disposables. Viel zu viel Muell, liefert nicht das, was drauf steht, und mit den Alternativen kannst du das Ganze wesentlich oekologischer und sinnvoller machen. Wenn du Neueinsteiger bist oder gerade umsteigen moechtest, nimm ein Geraet, wo du moeglichst wenig einstellen musst — nur nachfuellen und ab und zu laden. Alles andere kann dich nur beim Umstieg ablenken. Wir haben nur diesen einen Planeten, da muessen wir nicht auch noch zumuellen.